Blick in das in den Westtürmen aufgehängte
Geläut
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Die Glocken des Doms
Rund 500 Zentner schwingen über den Dächern der Würzburger Innenstadt, wenn elf der zwölf Glocken des Doms im Plenum erklingen. 40 verschiedene Läutemelodien kann das Geläut der Würzburger Kathedralkirche hervorzaubern, gesteuert von einer im Jahr 2000 installierten, computergesteuerten Anlage.
Die Lobdeburg-Glocke von 1257 ist die älteste unter ihren Geschwistern und die einzige, die den Bombenangriff auf Würzburg von 1945 unbeschadet überstanden hat. Alle anderen Glocken sind damals geschmolzen. Die neuen Glocken wurden 1965 von der Gießerei Schilling in Heidelberg gegossen. So entstand das größte zusammenhängende Geläut der Nachkriegzeit.
Die größte der Glocken ist die neun Tonnen schwere Salvator-Glocke. Sie hat einen Durchmesser von 2,30 Metern, eine Höhe von 2, 40 Metern und trägt die Inschrift JESV CHRISTE – SALVATOR MVNDI VENI CVM PACE – ANNO DOMINI MCMLXV (Jesus Christus – Retter der Welt, komm in Frieden – Im Jahre des Herrn 1965). Die kleinste Glocke ist die bereits erwähnte Lobdeburg- oder Es-Glocke.
Der Klang der Domglocken
Im
Hintergrund ist das Geläut des Würzburger
Doms im Ensemble zu hören (Klicken Sie auf das Lautsprechersymbol in
der Navigationsleiste, um den Ton zu stoppen bzw. weiter
abzuspielen). Die Sequenz ist der CD „Die
Glocken des Würzburger Kilians-Domes“ entnommen,
deren Verkaufserlös
der Renovierung der Würzburger Marienkapelle zugute
kommt. Sie ist zum Preis von 17,40 € bei Conventus
Musicus erhältlich.