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„Musik drückt aus, was in Worten nicht zu fassen ist“

Würzburger Mädchenkantorei im Partnerbistum Mbinga
Chöre aus Würzburg und Mbinga gestalten gemeinsam einen besonderen Gottesdienst

Mbinga (POW) Das hat es in der Kilianskathedrale in Mbinga, der Partnerdiözese des Bistums Würzburg in Tansania, so noch nie gegeben: Am Sonntag, 6. September, gestalteten ein deutscher und ein tansanischer Chor gemeinsam die Messfeier am Morgen. Der Domchor Sankt Cecilia sang gemeinsam mit der Würzburger Mädchenkantorei ‒ mal im Wechsel, mal gemeinsam. Die 43 Sängerinnen aus Deutschland sind gemeinsam mit Domkapellmeister Alexander Rüth, einem Betreuerteam und unter der Reiseleitung von Afrikareferent Burkhard Pechtl bereits seit einer Woche in Tansania. Begleitet werden sie von Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran. Nach dem Gottesdienst brachen sie von der Bischofsstadt auf zu weiteren Stationen im Land.

„O clap your hands all ye people – Ihr Völker alle klatscht in die Hände“ hieß das Stück, das die Mädchenkantorei zum Einzug sang. Das beschrieb die Situation ganz gut, denn hier traf europäische auf afrikanische Musik. Letztere kommt nicht ohne Rhythmus, Klatschen und Bewegung aus. Vier Lieder sangen die beiden Chöre gemeinsam und erfüllten damit den Kirchenraum. Ungewöhnlich für einen deutschen Chor: Die Gesänge wurden begleitet von einer elektronischen Orgel mit Rhythmusfunktion und einem Percussion-Ensemble.  

Den Gottesdienst zelebrierte Dompfarrer Beda Komba gemeinsam mit Generalvikar Vorndran und dem für die Liturgie im Bistum Mbinga verantwortlichen Father Aidan Nchimbe. Vorndran dankte am Ende für die große Gastfreundschaft der Tansanier. Er zog als Fazit von den vielen Begegnungen, in denen immer die Musik im Mittelpunkt stand, dass diese Reise ein Impuls für eine neue Säule im Rahmen der Diözesanpartnerschaft sei. „Das gibt uns Kraft und Hoffnung für die Zukunft unserer Kirche“, sagte der Generalvikar. Vorndran richtete auch Grüße von Bischof Dr. Franz Jung und Weihbischof Paul Reder aus.

„Musik drückt das aus, was in Worten nicht zu fassen ist“. Mit diesen Worten dankte Rüth dem Verwaltungschef der Diözese Mbinga, Father Celestine Kapinga, und leitete über zum Abschiedsgesang der Mädchenkantorei „Irish blessing“. Mit diesem Lied brachte der Chor zum Ausdruck, dass das hoffentlich nicht der letzte Besuch im Partnerbistum Mbinga gewesen ist.

Aus Mbinga berichtet Burkard Vogt (POW)

(3726/0841; E-Mail voraus)

Alle Bilder finden Sie hier: https://bistum-wuerzburg.px.media/share/17887163776wz70BsXOxOo59

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