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„Die Osterfreude miteinander teilen“

Bischof Jung feiert Kar- und Ostertage im Kiliansdom – Liveübertragungen aus dem Kiliansdom – Für einige Gottesdienste ist eine Anmeldung erforderlich

Würzburg (POW) Für die Christen ist die Heilige Woche von Palmsonntag bis zum Osterfest der Höhepunkt des Kirchenjahrs. Bischof Dr. Franz Jung lädt alle Gläubigen im Bistum Würzburg ein, besonders intensiv die Liturgie mitzuvollziehen. „Ostern ist das höchste Fest unseres Glaubens, das uns mit der Feier von Tod und Auferstehung Jesu Christi Jahr für Jahr neue Hoffnung schenkt. Gerade in diesen bedrängenden Tagen laden wir alle herzlich ein, an den Gottesdiensten teilzunehmen, um uns gegenseitig zu stärken und die Osterfreude miteinander zu teilen.“

Die Gottesdienste am Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, in der Osternacht, am Ostersonntag und Ostermontag werden auf TV Mainfranken, auf der Bistums-Homepage sowie dem YouTube-Kanal des Bistums Würzburg live aus dem Würzburger Kiliansdom übertragen. Für eine Reihe von Gottesdiensten an den Kar- und Ostertagen im Kiliansdom und Neumünster ist eine Voranmeldung im Pfarrbüro oder auf der Homepage des Kiliansdoms erforderlich.

Palmsonntag

Bischof Jung feiert am Palmsonntag, 28. März, um 10 Uhr ein Pontifikalamt im Kiliansdom. Die Feier beginnt mit der Segnung der Palmzweige. Vorgetragen wird in diesem Jahr das Leiden Jesu, wie es der Evangelist Markus berichtet. Ein Ensemble der Würzburger Domsingknaben und das Bläserensemble am Würzburger Dom unter der Leitung von Domkapellmeister Professor Christian Schmid gestalten die Feier mit „Hosanna filio David“ von Franz Schubert, „O bone Jesu“ von Marco Antonio Ignegneri und „Missa super la La Maistre Pierre“ von Orlando di Lasso.

Die Liturgie des Tages erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Zum Zeichen seines Königtums streute ihm das Volk Palmzweige und jubelte. Die Palmprozession entfällt in diesem Jahr aufgrund der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus.

Die Kollekte am Palmsonntag ist für die Unterstützung der Christen im Heiligen Land bestimmt. Bischof Jung bittet die Gläubigen in seinem Aufruf um ihr Gebet und eine großzügige Spende. In den biblischen Gebieten im Nahen und Mittleren Osten könne man bis heute den Spuren Jesu begegnen. Die kleine christliche Gemeinschaft vor Ort verkünde unter schwierigen Bedingungen die Frohe Botschaft und setze sich für Versöhnung und Toleranz unter Juden, Christen und Muslimen ein. Christliche Schulen und Begegnungsstätten bemühten sich um interreligiöse Friedenserziehung. Kinder in Not, Behinderte, alte Menschen und Migranten – darunter sehr viele Frauen – fänden Aufnahme in christlichen Einrichtungen. Viele Pilger hätten auf ihren Reisen diese Institutionen kennengelernt und durch Spenden unterstützt. „Doch mit der Coronapandemie sind diese Spenden und weitere Einnahmen durch Pilger und andere Reisende weggebrochen. Die wirtschaftlichen Folgen treffen die Christen hart, denn viele arbeiten im Pilger- und Tourismussektor. Um ihren Dienst weiter leisten zu können, sind sie mehr denn je auf unsere Verbundenheit und Hilfe angewiesen“, sagt Bischof Jung. 

Chrisammesse

Bischof Jung feiert zusammen mit Weihbischof Ulrich Boom am Montag, 29. März, um 17.30 Uhr im Kiliansdom die „Missa chrismatis“, die Weihe der heiligen Öle. Aufgrund der Corona-Rahmenbedingungen werden nur vier Regionalsprecher der Dekane am Altar konzelebrieren. Das Ensemble „Vox Anima“ unter der Leitung von Domkantor Alexander Rüth singt die Choralmesse VIII De Angelis und ein Choralproprium. In der „Missa chrismatis“ weiht der Bischof die drei heiligen Öle. Grundstoff ist Olivenöl, das mit wohlriechenden Duftstoffen versehen wird. Mit dem Chrisamöl werden Neugetaufte und Firmlinge gesalbt, ebenso wird es bei der Priester- sowie der Altarweihe verwendet. Mit dem Katechumenenöl werden die Taufbewerber, mit dem Öl für die Krankensalbung Kranke und Sterbende gesalbt. Die Salbung ist ein symbolischer Hinweis auf die Kraft und Gnade, die der Gesalbte empfängt. Im Alten Testament gilt sie als Zeichen der Anerkennung durch Gott und Auszeichnung vor den Menschen. Im Neuen Testament wird die Salbung mit Öl zur Gesundung der Kranken beschrieben.

Gründonnerstag

Mit der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag, 1. April, beginnen die drei „österlichen Tage vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und der Auferstehung des Herrn“. Bischof Jung feiert um 19.30 Uhr ein Pontifikalamt im Kiliansdom. Aufgrund der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus entfällt in diesem Jahr die Fußwaschung. Das Ensemble der Herrenstimmen des Würzburger Domchors unter der Leitung von Domkapellmeister Schmid singt unter anderem die „Missa in Cena Domini“ von de la Forgeron, „In monte Oliveti“ von Giovanni Battista Martini und „Qui manducat carnem meam“. Am Ende der Messe wird der Altarraum leer geräumt. Die Anbetung des Allerheiligsten ist in der Sepultur möglich. Bereits am Morgen des Gründonnerstags wird um 8 Uhr im Dom eine Trauermette gefeiert.

Karfreitag

Die Karfreitagsliturgie vom Leiden und Sterben Christi feiert Bischof Jung zur Todesstunde Jesu am Karfreitag, 2. April, um 15 Uhr im Kiliansdom. Die Karfreitagsliturgie sieht neben Lesungen, der Leidensgeschichte und den Großen Fürbitten eine Kreuzverehrung vor, bei der das Kreuz enthüllt, den Gläubigen gezeigt und in stillem Gebet verehrt wird. Aufgrund der Coronapandemie wird zudem eine zusätzliche Fürbitte eingefügt für alle, die Verlust, Krankheit und Tod erfahren mussten. Ein Ensemble der Würzburger Domsingknaben unter der Leitung von Domkapellmeister Schmid singt die „Johannespassion, op. 18“ von Alois M. Müller, „Eli, Eli!” von Georgius Bardos, „Popule meus“ und gregorianische Improperien von Tomas Luis de Victoria und „Also hat Gott die Welt geliebt“ von Heinrich Schütz.

Am Karfreitag wird des Kreuzestodes Jesu gedacht. Er ist gebotener Fasten- und Abstinenztag sowie „stiller Tag“. Die traditionelle Karfreitagsprozession in Lohr am Main ist abgesagt.

Ostern

Die Osternacht ist der Höhepunkt der Feier der drei österlichen Tage und des gesamten Kirchenjahrs. Bischof Jung feiert sie am Samstag, 3. April, um 21.30 Uhr im Kiliansdom, unter der Voraussetzung, dass keine nächtliche Ausgangssperre besteht. Ein Ensemble der Mädchenkantorei unter der Leitung von Domkantor Rüth gestaltet den musikalischen Rahmen mit „Antwortgesänge zur Osternacht“ von Otmar Faulstich und Alexander Rüth, „Surrexit pastor bonus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und „O filii et filiae“ aus dem Oratorium Christus von Franz Liszt. Nach der Feuerweihe und dem Entzünden der Osterkerze am Feuer ziehen Bischof Jung und die Mitglieder des Domkapitels mit der brennenden Osterkerze in den dunklen Dom. Danach singt der Diakon das sogenannte Exsultet, das Lob auf die Osterkerze. Bei den Lesungen wird an die Heilstaten Gottes seit Erschaffung der Welt erinnert. Im Zentrum der alttestamentlichen Texte steht der Durchzug durch das Rote Meer. Beim Gloria erklingen wieder die Glocken und Orgelmusik setzt ein. Die neutestamentliche Lesung aus dem Römerbrief weist auf das neue Leben der Getauften durch die Auferstehung Jesu hin. Im Evangelium mit dem Halleluja-Ruf wird die Botschaft vom leeren Grab verkündet – in diesem Jahr, wie sie der Evangelist Markus berichtet. Tauf- und Eucharistiefeier sind weitere Teile dieser Nachtfeier, der „Mutter aller Vigilien“.

Bischof Jung feiert das Pontifikalamt am Ostersonntag, 4. April, um 10 Uhr im Kiliansdom. Es wird begleitet vom Vokalensemble des Kammerchors am Würzburger Dom und der Domkapelle „Ensemble ecco la musica“ auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Domkapellmeister Schmid mit der „Missa Iste Sanctus“ von Francisco Guerreo, „Victimae paschali laudes“ von Lorenzo Calvi und „Maria Magdalena et altera Maria“ von Andrea Gabrieli. Zur Pontifikalvesper mit Bischof Jung um 15 Uhr singt die Schola Cantorum. Beim Gottesdienst am Ostermontag, 5. April, um 10 Uhr singt die Frauenschola „Vox anima“ unter der Leitung von Domkantor Rüth.

An Ostern feiern die Christen das Hochfest der Auferstehung Jesu Christi. Es ist das höchste Fest der Christenheit. Seine Wurzeln liegen im jüdischen Passah-(Pessach-)Fest. Ostern wird am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. In der frühchristlichen Zeit war die Osternacht die große Taufnacht der Kirche. In der katholischen Kirche segnet der Priester in der Osternacht das Taufwasser für das Jahr. Die Gläubigen nehmen das Wasser mit nach Hause, es soll sie und ihre Häuser vor Unheil schützen. Weiter werden vielerorts Speisen wie Ostergebäcke, Schinken und Eier gesegnet. Mit dem Osterfest beginnt die 50-tägige Osterzeit, die am Pfingstfest endet.

Anmeldung für die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen im Kiliansdom

Für einige Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen im Kiliansdom und im Neumünster ist eine Anmeldung erforderlich beim Pfarrbüro, Telefon 0931/38662800, in der Dominfo, Telefon 0931/38662900, oder auf der Homepage des Kiliansdoms. Die Anmeldefunktion wird am Montag, 15. März, um 8 Uhr freigeschaltet. Eine Anmeldung wird für folgende Gottesdienste benötigt: Palmsonntag, 28. März, 10 Uhr Pontifikalamt zum Palmsonntag (Kiliansdom) sowie 12 Uhr Messfeier (Neumünster); Gründonnerstag, 1. April, 19.30 Uhr Feier vom letzten Abendmahl (Kiliansdom); Karfreitag, 2. April, 15 Uhr Feier vom Leiden und Sterben Christi (Kiliansdom); Karsamstag, 3. April, 21.30 Uhr Pontifikalhochamt zum Osterfest (Kiliansdom); Ostersonntag, 10 Uhr Pontifikalhochamt zum Osterfest, 12 Uhr Messfeier sowie 18.30 Uhr Messfeier (alle Kiliansdom).

(106 Zeilen/1121/0262; E-Mail voraus)

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