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„Ein fröhlich Herz tut gut“

Ökumenischer Gottesdienst der Karnevalisten – Domkapitular Monsignore Clemens Bieber: Fröhlichkeit ist in turbulenten Zeiten wichtig

Würzburg (POW) Als die Uhr 19.11 schlägt, erklingt Blasmusik im bis auf den letzten Platz gefüllten Würzburger Neumünster. Der Spielmannszug der Ranzengarde, der am Dienstagabend, 20. Januar, den feierlichen Start zum ökumenischen Gottesdienst der Karnevalisten gestaltet, marschiert den Mittelgang der Kirche entlang. Dahinter folgen die in blaue Uniformen gekleidete Prinzengarde und der Elferrat mit seinen orangenen Anzügen. Es folgen die Fahnenträger der anwesenden Karnevalsgesellschaften, die Prinzenpaare und letztlich der Gottesdienst-Verantwortliche des Elferrats, Christian Englert, sowie Domkapitular Monsignore Clemens Bieber.

Als die Musik und der Applaus verhallen, eröffnet Englert den 28. Gottesdienst der Karnevalisten, indem er alle Anwesenden mit närrischen Reimen begrüßt. Nach dem Segen für die Sessionskerze des Elferrats beginnt Domkapitular Bieber mit seiner Predigt. Zunächst würdigt er den feierlichen Einzug. „Gekonnt der Einzug, stracks und flott. Ich ruf‘ euch herzlich zu: Grüß Gott!“ Immer wieder geht ein Lachen durch die Gottesdienstgemeinde.

Auch den Katholikentag lässt Bieber nicht unerwähnt. „Hab Mut, steh auf, so das Motiv. Das klingt doch zunächst positiv.“  Bischof Dr. Franz Jung rät er, Papst Leo einzuladen. „Ganz Würzburg läge ihm zu Füßen. Der Spielmannszug könnt‘ ihn begrüßen.“ Auch die ernsten Themen erwähnt Bieber in seiner Predigt. So reimt er über die Geschehnisse in der Berliner Silvesternacht, in Crans Montana und die derzeitigen Kriege. Dennoch ermutigt er die Karnevalisten, in dieser Zeit zu feiern. „Und dieser Satz betrifft die Lage gerade dieser Fastnachtstage: dass jeder damals so wie heut‘, mit den Fröhlichen sich freut.“ Er bezieht sich auf den heiligen Paulus, der schrieb, sich stets auf das Gute zu besinnen und sich vor dem Bösen in Acht zu nehmen. „Paulus klingt hier ungefähr, als ob er Fassenachter wär!“ Die Predigt endet mit „dem Lieblingswort der Herrn und Damen“, dem „Helau und Amen“.

Nach dem Gottesdienst folgen noch reichlich Dankesworte an Englert sowie alle Beteiligten der Karnevalsgesellschaft. Abschließend werden noch der Spielmannszug der Ranzengarde und Organist Sven Geier gewürdigt, die auch dieses Jahr den Gottesdienst musikalisch gestalteten. Dann führt der Spielmannszug die Gottesdienstgemeinde nach draußen vor das Neumünster, wo trotz Kälte weiter heitere Karnevalsmusik erklingt.

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(0526/0100; E-Mail voraus)

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