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„Gott schenkt uns Heimat“

Pontifikalamt für Aussiedler und Vertriebene mit Weihbischof Ulrich Boom im Neumünster – Kerzengang für Mitmenschen der Heimatregionen – Boom: „Die Frankenapostel verließen ihre Heimat ohne Furcht vor dem Ungewissen"

Würzburg (POW) Rund 300 Personen haben am Kiliani-Tag der Aussiedler und Vertriebenen am Samstag, 13. Juli, das Pontifikalamt mit Weihbischof Ulrich Boom in der Würzburger Neumünsterkirche gefeiert. Unter ihnen waren auch die teils mit Trachten ihrer Herkunftsregion bekleideten Heimatverbände und Landsmannschaften der Schlesier, Sudetendeutschen, Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, der Deutschen aus Russland sowie die Bergmänner der Oberschlesier. „Es ist guter Brauch, rund um den Namenstag des heiligen Kilian der Frankenapostel zu gedenken. Sie haben für Gott den Kopf hingehalten und uns gezeigt, dass wir vor der Fremde und dem Ungewissen keine Angst haben müssen", sagte Weihbischof Boom zu Beginn des Gottesdienstes.

In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof an die drei Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan, die sich aus der sicheren Umgebung der Klostergemeinschaft in ihrer Heimat Irland aufgemacht haben, um in der Fremde Gott zu suchen und den Glauben zu verbreiten. „ Die Frankenapostel verließen ihre Heimat ohne Furcht vor dem Ungewissen, denn sie wussten, dass Gott schon dort ist, wo sie noch nicht sind. Gott ist da, bevor der Missionar da ist." Mit Blick auf das Leitwort der Kiliani-Wallfahrtswoche „Dein Angesicht, Herr, will ich suchen" sprach Weihbischof Boom auch von Julius Kardinal Döpfner, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte und von 1948 bis 1957 Bischof der Diözese Würzburg war: „,Nach deinem Angesicht suche ich, o Herr' – so endet die Rundfunkansprache, die kurz vor Döpfners plötzlichem Tod aufgenommen wurde. Die Suche nach Gott ist wie die Suche nach Heimat. Gott schenkt uns Heimat – auf der Erde befristet, in seinem Reich für immer."

Beim anschließenden Kerzengang zum Altar wurden Kerzen für die Mitmenschen der verschiedenen Herkunftsregionen entzündet und im Altarraum aufgereiht. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten der „Johannes-Nepomuk-Chor" und Iva Slancová an der Orgel. Nach der Messe lud der Weihbischof alle Gottesdienstbesucher zur Begegnung auf den Kiliansplatz. Der Wallfahrtstag klang am Nachmittag mit einer ökumenischen Kilians-Andacht  in der Marienkapelle aus.

mm (POW)

(2913/0758; E-Mail voraus)

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