Unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth und Benediktinerpater Philipp Meyer singen und spielen der Kammerchor am Würzburger Dom zusammen mit der Cappella Lacensis und den Würzburger Domsingknaben sowie Concerto München. Solisten sind Anna-Lena Elbert (Sopran), Jan Jerlitschka (Altus), Martin Platz (Tenor-Evangelist), David Jerusalem (Bass) und Jakob Ewert (Bass-Christus). Zwei Chöre, zwei Orchester und zweieinhalb Stunden Musik: „Bachs Matthäus-Passion“ sei der „Mount Everest der Barockmusik“, schreibt die Dommusik. Die Dialogstruktur des Textes inspirierte Bach zu einer doppelchörigen Komposition. Mit der Verdoppelung der Ensembles habe Bach eine Stereofonie geschaffen, die nicht nur klanglichen Reiz habe. Durch die gegenüberliegende Aufstellung im Altarraum und auf der Empore im Dom singen sich die beiden Chöre zudem direkt an und können so in einen wirklichen Dialog miteinander treten. Als das Oratorium 1727 in der Karfreitagsvesper der Leipziger Thomaskirche erstmals erklang, habe es mit seiner berührenden und überwältigenden Ausdruckskraft alles bisher Dagewesene übertroffen. Die „Matthäus-Passion“ sei ein herausragendes Kunstwerk, das die Kernaussagen des christlichen Glaubens, ihren religiösen Gehalt und die Dramatik des Passionsgeschehens zu einem musikalisch-theologischen Ganzen forme. Der Vorverkauf startet am Montag, 23. Februar. Karten zum Stückpreis von 39, 32 und zehn Euro sind bei der Dominfo, an allen Vorverkaufsstellen, online unter reservix.de sowie an der Konzertkasse erhältlich.
(0826/0196; E-Mail voraus)
Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

