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Treuer Mitarbeiter des Bistums

Pontifikalgottesdienst zum 25. Weihejubiläum von Weihbischof em. Helmut Bauer – Bischof Hofmann würdigt Verdienste – Begegnung im Museum am Dom

Würzburg (POW) Mit einem Pontifikalgottesdienst im Kiliansdom hat Weihbischof em. Helmut Bauer am Montagabend, 14. Oktober, sein 25. Weihejubiläum begangen. Rund 900 Gläubige feierten die heilige Messe am Festtag des ersten Würzburger Bischofs, des heiligen Burkard, mit. Hauptzelebrant war Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, es konzelebrierten Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele sowie die Weihbischöfe Ulrich Boom, Reinhard Pappenberger (Regensburg) und Hans-Reinhard Koch (Erfurt). Unter anderem feierten auch Regierungsdirektor Dr. Paul Beinhofer, Würzburgs Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Felix Wissel, Bürgermeister von Weihbischof Bauers Heimatgemeinde Mömbris, sowie Vertreter von Studentenverbindungen, Grabesrittern und Deutschem Orden mit.

In seiner Predigt hob Bischof Hofmann hervor, dass sich für die Bischofsweihe Helmut Bauers vor einem Vierteljahrhundert kein besserer Termin finden ließ als der Festtag des heiligen Burkard. „Im Zurückschauen auf die Anfänge unseres Bistums werden zugleich die Maßstäbe für das Bischofsamt sichtbar: Verfügbarkeit, Glaubenstreue und Menschenfreundlichkeit.“ Wie alle Würzburger Bischöfe baue auch Weihbischof Bauer auf die Seelsorgsarbeit seiner Vorgänger auf. „Mit Bischof Burkard verbunden ist er bis auf den heutigen Tag ein treuer Mitarbeiter des Bistums und des Papstes“, betonte Bischof Hofmann.

Dem Dom sei Weihbischof Bauer ebenso verbunden wie er den Kreuzberg und die vielen Marienwallfahrtsorte liebe und aufsuche. Wie der heilige Burkard habe er sich um die Förderung religiösen Lebens gemüht, sich insbesondere um die würdige Feier der Liturgie und die Verwaltung und Verlebendigung des „Gotteslob“ im deutschsprachigen Bereich verdient gemacht und auch in der Ökumene Wertvolles geleistet. Das besondere Interesse des Weihbischofs gilt nach den Worten von Bischof Hofmann neben der Musik vor allem der Kinder- und Jugendpastoral. Mehr als 150.000 Kinder und Jugendliche habe er gefirmt – mehr als die Stadt Würzburg Einwohner zählt. „Wahrscheinlich ist er schon in allen, auch den kleinsten Pfarreien gewesen und hat bis auf den heutigen Tag unermüdlich an Wallfahrten, Jubiläen und geistlichen wie weltlichen Feiern teilgenommen.“ Es gebe keine Bruchkante zwischen dem geistlichen und dem persönlichen Leben von Weihbischof Bauer, betonte der Bischof, „ohne hier eine Seligsprechung vornehmen zu wollen“. Die Aussage des Jubilars, er sei ein beschenkter Mensch, führe zu Gott, dem Ursprung alles Guten, der auch das Ziel aller Dankbarkeit sei.

Am Schluss der Feier dankte Weihbischof Bauer mit sehr persönlichen Worten allen für ihre Treue zum Bischofsamt. Besonders erwähnte er sein Elternhaus und das Gebet der Großmutter, die ihn geprägt hätten. Gerade die Generation der Alten sei für die Jungen bedeutsam gewesen. Seine Familie habe ihm in schwieriger Zeit stets Halt geschenkt. Besonderen Dank sprach der Weihbischof auch den Ordensfrauen und den Ehrenamtlichen in den Gemeinden aus. „Von Kindheit an haben mich Oberzeller Franziskanerinnen, Erlöserschwestern und Ritaschwestern begleitet. Ihr Beispiel hat mich immer tief geprägt.“ Die Frauen und Männer, die sich in Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen engagieren, nannte er „leuchtende Zeichen am Weg meines Lebens“. Bei einem Empfang im Museum am Dom hatten die Gläubigen Gelegenheit, Weihbischof Bauer persönlich zu begegnen.

Für die musikalische Gestaltung der Messe sorgte der Herrenchor der Domsingknaben unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Schmid mit Werken von Rheinberger, Faulstich und Biebl. Die Orgel spielte Domorganist Professor Stefan Schmidt.

(4213/1051; E-Mail voraus)

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