Durchkreuzt:
Kreuzesdarstellungen im Dom und im Neumünster
Das Kreuz ist das Erkennungszeichen der Christen und steht für viele menschliche Emotionen. Nie ist es nur Sinnbild für Leid und Tod. Vielmehr erzählt es immer auch von der Hoffnung auf Erlösung.
Im Kiliansdom vereinen sich Kreuzesdarstellungen der
unterschiedlichen künstlerischen Epochen.
Die Führung lädt ein, die jeweilige Botschaft dieser Werke zu entdecken. Dabei wird jeweils auch der Bezug zum Kirchenraum als Ganzes deutlich werden.
Wie, wo, was, warum:
Liturgie als Baumeisterin
Als größter Baumeister einer (jeden) Kirche gilt die Liturgie. Unterschiedliche liturgische Auffassungen, Bedürfnisse und Erfordernisse sowie sich wandelnde Formen der sogenannten Volksfrömmigkeit haben immer wieder zu tief greifenden Veränderungen geführt. Manches Alte wurde dabei zerstört, blieb nur noch rudimentär erhalten oder wird heute in seiner
ursprünglichen Sinnhaftigkeit nicht mehr gesehen und verstanden.
Altäre, Kanzel, Taufbecken: Welche Botschaft erzählt das jeweilige Bildprogramm dieser Kunstwerke und wofür wurden (und werden) sie eigentlich genutzt?
Durch Tür und Tor:
Portale laden ein
Besondere Gebäude haben besonders gestaltete Türen. So geben sie dem Besucher schon einen Vorgeschmack auf das, was ihn im Inneren erwartet.
In den Dom führen fünf solcher gestalteten Portale, im Dom selbst finden sich weitere Türen mit einem eigenen Bildprogramm. Was sie erzählen und was sich jeweils dahinter verbirgt, bringt diese Führung zu Tage.
Italien in Franken:
Der barocke Dom
Barocken Glanz bietet in Würzburg nicht nur die Residenz zusammen mit der Hofkirche – auch der Kiliansdom wurde in der Barockzeit stark umgestaltet und „modernisiert".
Diese Sonderführung entführt die Besucher auf eine Zeitreise in die Epoche der Fürstbischöfe und des Barocks und zeigt Orte, an denen Balthasar Neumann, Antonio Bossi und Pietro Magno im Dom und in der Schönbornkapelle gewirkt haben.
Märtyrer und Bekenner:
Glaubenszeugen der Jahrhunderte
Seit der Missionsarbeit des Hl. Kilian und seiner Gefährten haben zahlreiche Frauen und Männer in den vergangenen Jahrhunderten den christlichen Glauben im fränkischen Land verkündet. Manche haben sogar ihr Leben für ihre Überzeugung hingegeben.
Diese Sonderführung lädt zur Spurensuche ein und gibt Antwort auf die Frage, welche Bekenner und Märtyrer in besonderer Weise mit Bistum und Stadt Würzburg verbunden sind.
Aus einem Guss:
Bronzekunst im Dom
Epitaphien aus verschiedenen Jahrhunderten, ein Taufbecken mit einem großartigen Bildprogramm und Portale mit Details der Kirchengeschichte: All diese Kunstwerke schmücken den Würzburger Kiliansdom, sind zugleich Zeugnis des gelebten Glaubens und haben eines gemeinsam: Alle wurden sie aus Bronze gegossen.
Ein Rundgang durch und um den Dom, der einlädt, diese Werke näher zu betrachten.
Julius Echter und der Dom:
Spurensuche nach 400 Jahren
Hexenverfolger oder großer Stifter und Wohltäter ...? Fürstbischof Julius Echter ist eine umstrittene Persönlichkeit. Die Stadt Würzburg verdankt ihm viele ihrer bekannten Bauten. Im Würzburger Dom fand Julius Echter 1617 seine letzte Ruhestätte. Als strenger und unnahbarer Herrscher wird er auf seinem Grabdenkmal dargestellt.
Andere Zeugnisse der Vergangenheit lassen aber auch auf weitere Facetten seiner Person und seines Wirkens schließen. Erfahren Sie mehr über Julius Echter bei diesem Rundgang durch den Dom.
Was mit Kilian begann:
Die Anfänge des Bistums
Kilian und seine Gefährten sind die Patrone des Bistums Würzburg. Der Dom trägt seinen Namen.
Viele Legenden erzählen von ihm und führen uns zu den Anfängen der Glaubensgeschichte hier im Frankenland.
In dieser Führung lernen Sie seine Geschichte kennen und erfahren anhand unterschiedlichster Kiliansdarstellungen in Dom und Neumünster mehr über den irischen Wanderprediger, der im 7. Jahrhundert sein Leben für seinen Glauben hingab.